Und damit ist es offiziell. Ich wiege mehr als mein Freund. Er hat sein Gewicht von 110 auf knapp 89 Kilo reduziert und ich? Ich nehme fröhlich zu und das gefühlt jeden Tag
Es ist zum heulen. Dabei achte ich schon ziemlich auf meine Ernährung. Ich versuche Süßes zu vermeiden und stelle meine Ernährung auf Vollkorn und möglichst Ballaststoffreich um. Aber außer den ganzen Bauchschmerzen und meiner Dauergereiztheit hat das alles bisher nichts gebracht.
Dazu kommen dann noch die Fressflashes in denen ich tonnenweise Suppe esse oder 6 Brötchen auf einmal essen kann.
Ich weiß, Leute neigen dazu in der Ausbildung zu zu nehmen. Aber doch nicht so.
Aktuell bin ich echt ratlos und werde erstmal eine Nacht darüber schlafen.
An sich war mein Ziel gegen Ende Januar 88 Kilo zu haben, doch ich glaube aktuell kann ich das mal knicken.
Na gut... dann beginnt der ganze frühstücken angewöhnen und abends nur noch wenig Essen einnehmen Zirkus noch einmal.
Ich habe mir ausgerechnet, dass wenn ich jeden Monat 1,8 Kilo verliere bin ich Ende des Jahres bei 74 Kilo.
Gut, so wenig habe ich schon seit 8 Jahren nicht mehr gewogen, aber ich hatte mir das so schön überlegt.
Im Frühling schöne Blusen tragen und Jeanshosen, im Sommer figurbetonte Kleider und Röcke mit T-shirts und Plateausandalen, im Herbst schicke Pullis und Jeans und im Winter... egal.
Aber jetzt schreit mir die Mode schon entgegen "DU!!! BIST!!! DICK!!!!"
Oder "Ich mach dich sexy aber du kannst dich mir nicht leisten"
Und dann bin ich so grantig das doch wieder irgendwas ungesundes in mich reinpfeife egal wie sehr ich es vermeiden will.
Willkommen im Teufelskreis also.
Wenn jemand einen gescheiten Weg ohne die üblichen Parolen weiß: Ich bin zur Zeit für jeden Tipp dankbar, denn ich schäme mich eigentlich nur noch
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